Adrien Tirtiaux: Tracing the Future

500 Years Utopia – Leuven, 30.09.–20.11.2016

Dient Thomas Mores Utopia zeitgenössischen Künstlern auch heute noch als Inspirationsquelle? Das Projekt bietet Ihnen eine spektakuläre Antwort auf diese Frage.

Die Ausstellung zeigt, wie Künstler heute das Konzept „Utopie” in ihre Arbeiten übertragen und genau wie Thomas More Erfolge, aber auch Fehlschläge ihrer Suche nach einer idealen Welt zum Ausdruck bringen. Yto Barrada, Ursula Biemann & Paulo Tavares, The Otolith Group, Alan Sekula und Adrien Tirtiaux betrachten die ökologischen, politischen und sozialen Auswirkungen eines zeitgenössischen Utopia mit kritischem Blick. Kurzum: 500 Jahre Utopia in einer äußerst aktualisierten Form. Der Kunstparcours kann kostenlos besichtigt werden. Sicher ein Grund mehr, ihn nicht zu verpassen. Die Kuratoren sind Stéphane Symons, Hilde Van Gelder und Eva Wittocx.

In ganz Leuven finden Sie kreative Interpretationen des Konzepts zeitgenössische Utopie. Sie können an verschiedenen Veranstaltungsorten Werke besichtigen: in der Universitätsbibliothek der KU Leuven, der Kadoc-Kapelle, im Leuvener Stadtpark und im Anatomischen Theater. Diese Orte des Kulturerbes in Leuven bilden die Haltestellen des zeitgenössischen Kunstparcours. Die Veranstaltungsreihe Tracing the Future vereint Filme und Installationen, sowie jüngste und neue Arbeiten renommierter Künstler.

Tracing the Future bildet mit der Ausstellung rund um Yto Barrada in M - Museum Leuven ein Doppelprojekt, das von der Kommission Aktuelle Kunst der KU Leuven und den Partnern Lieven Gevaert Research Centre for Photography, Art and Visual Culture der Fakultät Sprach- und Literaturwissenschaft, dem Philosophischen Institut und dem M – Museum Leuven veranstaltet wird.

Adrien Tirtiaux' Installation Boven de Muur involviert eine ganze Straße in Leuven.

Tracing the Future

19.07.2016

Kategorie: Ausstellungen

Tags: Tirtiaux