Maja Vukoje

11.12.2009–16.01.2010

Maja Vukoje
Dottore, 2009
Acryl, Öl, Glitter, Hasenstreu, Spray auf Leinwand
105 x 105 cm

Maja Vukoje
Diana Ross, 2009
Acryl, Spray, Glitter, Kunsthaar auf Leinwand
100 x 80 cm

Maja Vukoje
Supremes, 2009
Acryl, Spray, Öl auf Leinwand
130 x 120 cm

Maja Vukoje
10 Divas, 2009
Öl, Acryl, Spray, Glitter, Kunsthaar auf Leinwand

Maja Vukoje
Ausstellungsansicht, Galerie Martin Janda , 2009

Maja Vukoje
Cinderella Favela, 2009
Baumwolle, Papier, Plastik, Glitter, Sand auf Leinwand
220 x 290 cm

Maja Vukoje
Picnic, 2009
Acryl, Glitter, Spray auf Leinwand
200 x 220 cm

Maja Vukoje
Astrud Gilberto, 2009
Acryl, Spray, Öl auf Leinwand
30 x 30 cm

Maja Vukoje
Ohne Titel, 2009
Acryl, Glitter, Spray auf Leinwand
150 x 160 cm

Maja Vukoje
Ausstellungsansicht, Galerie Martin Janda , 2009

Maja Vukoje
Ausstellungsansicht, Galerie Martin Janda , 2009

Maja Vukoje
Ausstellungsansicht, Galerie Martin Janda , 2009

Maja Vukoje
Ohne Titel, 2009
Bleistift auf Papier
29,6 x 20,9 cm

Maja Vukoje
Ohne Titel, 2009
Bleistift auf Papier
29,6 x 20,9 cm

Maja Vukoje
Ohne Titel, 2009
Bleistift auf Papier
29,6 x 20,9 cm

Maja Vukoje
Ohne Titel, 2009
Bleistift auf Papier
29,6 x 20,9 cm

Maja Vukoje
Ohne Titel, 2009
Bleistift auf Papier
29,6 x 20,9 cm

Maja Vukoje

Eröffnung: Donnerstag, 10. Dezember 2009, 19:00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 11.12.2009 bis 16.01.2010

Die Galerie Martin Janda zeigt von 11. Dezember 2009 bis 16. Januar 2010 neue Arbeiten von Maja Vukoje.

Glamour, Eleganz und (Selbst-)Repräsentation sind die Themen von Maja Vukojes neuen Gemälden. Die großformatige Arbeit Cinderella Favela (2009) zeigt eine Figur in einer opulenten, pinken Robe vor einer Baracke. Der Boden ist übersät mit Unrat, die Behausung ärmlich. Der Gestus der dargestellten Person ist stolz und selbstbewusst. Gleichzeitig ist sie durchscheinend, durchsichtig dargestellt, ist absent und präsent in gleichem Maß. Maja Vukoje bezieht sich auf Selbstinszenierung als eine gesellschaftspolitische Geste: „Der Aspekt des Erhabenen als ein Gegensatz zum Profanen ist ein Merkmal vieler postkolonialer Phänomene, die mich faszinieren, wie die Verwandlungskünste des karibischen Karnevals oder die kongolesischen Dandys aus dem Armenviertel von Brazzaville.“
Die Wandarbeit 10 Divas (2009) zeigt legendäre Soul- und Bolero-Sängerinnen. Die Bilder untersuchen die mediale Darstellung der Persona mit Fokus auf Gesten, Bewegungen und Mode aus den 1960er Jahren bis heute. Mit der Projektion auf das Andere unternimmt Vukoje den Versuch einer Annäherung an die psychosoziale Funktion des Affekts und an den Stellenwert des Zaubers in der zeitgenössischen Bildproduktion.

Maja Vukoje, geboren 1969 in Düsseldorf, aufgewachsen in Belgrad, lebt und arbeitet in Wien.