Adrien Tirtiaux: Pragmatismus und Selbstorganisation

IKOB, 01.08.–14.10.2018

Adrien Tirtiaux: Pragmatismus und Selbstorganisation

Adrien Tirtiaux, Elfte Arbeit für das IKOB - Die Sammlung vereinheitlichen, 2014

Pragmatismus und Selbstorganisation sind unserer Meinung nach zeitgemäße Strategien, mit denen unsere demokratischen Gesellschaften am besten den autoritären und antidemokratischen Kräften entgegentreten können. Der Kunst kommt dabei eine entscheidende Aufgabe zu.
So arbeiten alle eingeladenen Künstlerinnen und Künstler an offenen und selbstorganisierenden Strategien. Wichtig ist, dass das Verhältnis von Betrachterinnen und Betrachtern zur ausgestellten Kunst aus einem hierarchischen Verhältnis befreit und in ein gleichberechtigtes Miteinander überführt wird.
Am Wochenende des 6. und 7. Oktober findet ein von Linnea Semmerling kuratierter Workshop mit Jo Caimo, David Helbich und Edyta Jarząb statt. Dieser erprobt – ausgehend von gesanglichen Strategien – Aspekte der Gruppensynchronisation und das sprichwörtliche „Erheben der Stimme" mit den Besucherinnen und Besuchern.
Darüber hinaus wird das IKOB in Zusammenarbeit mit dem Musikfestival MEAKUSMA und dem Ostbelgien Festival am 8. und 9. September Schauplatz von zwei Konzerten werden. Teilnehmende Musikerinnen und Musiker sind Wolfgang Delnui sowie Tomoko Sauvage und Emmanuelle Parrenin.
Zeitgleich zu Pragmatismus und Selbstorganisation und passend zum Thema präsentieren wir eine ganz besondere Werkgruppe aus der eigenen Sammlung: Elfte Arbeit für das IKOB : Homogenisierung der Sammlung des belgischen Künstlers Adrien Tirtiaux. Diese Werkgruppe entstand im Jahr 2014 im Kontext seiner Einzelausstellung im IKOB. Dafür zeichnete er nach und nach jedes Kunstwerk aus der eigenen Sammlung im Maßstab 1:20 ab. Es entstanden 264 einzigartige Zeichnungen, die nun erstmals im Museum präsentiert werden.

IKOB

04.09.2018

Kategorie: Ausstellungen

Tags: Tirtiaux