Adriana Czernin: ÄSTHETIK DER VERÄNDERUNG. 150 Jahre Universität für angewandte Kunst Wien

MAK, 15.12.2017–15.04.2018

Adriana Czernin: ÄSTHETIK DER VERÄNDERUNG. 150 Jahre Universität für angewandte Kunst Wien

Adriana Czernin, Untitled, 2013

Eine Kooperation der Universität für angewandte Kunst Wien und des MAK.

Im Jahr 1867 wurde am k. k. Österreichischen Museum für Kunst und Industrie (dem heutigen MAK) die Kunstgewerbeschule eingerichtet, um das österreichische Kunsthandwerk international konkurrenzfähig zu machen. Sie ist die Vorgängerinstitution der heutigen Universität für angewandte Kunst Wien (die Angewandte), die nunmehr ihr 150-Jahr-Jubiläum feiert.

Die Ausstellung ÄSTHETIK DER VERÄNDERUNG. 150 Jahre Universität für angewandte Kunst Wien wirft in zwei Teilen einen Blick zurück auf 150 Jahre Universitätsgeschichte und wagt gleichzeitig einen Ausblick in die Zukunft.

Die Angewandte 1867–2017: Von A bis Z
Diese Zeitspanne ist Thema im ersten Teil der Jubiläumsausstellung in der unteren MAK-Ausstellungshalle, kuratiert von Patrick Werkner und Elisabeth Schmuttermeier. Zu sehen sind Objekte der universitätseigenen Sammlung, ergänzt durch Werke aus dem MAK. Damit verbunden sind Tausende Personen in Ausbildung und Lehre, darunter „Stars“ aus der Kunst-, Design- und Architekturgeschichte sowie noch kaum bekannte Namen.

Mit einer enzyklopädischen Gliederung der Themenpunkte wirft die Ausstellung Schlaglichter auf die wechselvolle Geschichte der Angewandten und die Entwicklungen, die von ihr ausgingen und -gehen. Aktuelle Videos vermitteln Zugänge zur heutigen Ausbildung, stellen Projekte der Studierenden vor und geben Einblicke in das Leben an der Angewandten.

Die Angewandte: 150 plus dreißig
Der zweite Teil der Jubiläumsausstellung in der oberen MAK-Ausstellungshalle, kuratiert von Peter Weibel und Gerald Bast, skizziert Thesen für die Zukunft und plädiert für eine Neuorientierung von Bildung, Kunst und Gesellschaft. In drei Kapiteln werden Trends gebündelt vorgestellt. Neben zeitgenössischen künstlerischen Positionen nimmt die Ausstellung aktuelle und zukunftsweisende Forschung in den Fokus.

„Zukunft ist da, wo wir uns selbst darum bemühen“
Diesem Gedanken folgend, entsteht ein interaktives Ausstellungserlebnis. Der Spot wird auf das Neue gerichtet, alte Strukturen verschwimmen im Dunkeln. In dieser Kombination aus Ruine und Zauberwald kann die Suche nach der Zukunft beginnen.

KuratorInnen
Elisabeth Schmuttermeier, Kustodin MAK-Sammlung Metall und Wiener-Werkstätte-Archiv
Patrick Werkner, Univ.-Prof. und Leiter, Kunstsammlung und Archiv, Universität für angewandte Kunst Wien
Gerald Bast, Rektor, Universität für angewandte Kunst Wien
Peter Weibel, Vorstand ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe; emer. o. Univ.-Prof., Universität für angewandte Kunst Wien

MAK

29.11.2017

Kategorie: Ausstellungen

Tags: Czernin